Energetische Sanierung

Wir verfügen über langjährige Erfahrungen in der energetischen und ökologischen Sanierung bis hin zum Passivhausstandard. Dieser Standard setzt neue Maßstäbe bei der Verbesserung der Wohnqualität und ist zudem auch wirtschaftlich sehr interessant.

Gesamtkonzept
Schon durch eine optimale Wärmedämmung der Gebäudehülle und den Austausch der Fenster lässt sich ein Altbau in ein Niedrigenergiehaus verwandeln. Sind die typischen Wärmelecks des Hauses so erst einmal geschlossen, sollte sich der weitere Blick auf die Erneuerung der Heizungsanlage richten. Beide Maßnahmen kombiniert können den Energieverbrauch und die -kosten erheblich senken. Einsparpotenziale von 50 bis 70% sind dabei möglich. Weitere Möglichkeiten sind Kellerdecken- und Dachdämmungen und Solarthermie zur Warmwasserunterstützung.

Wärmebildaufnahme vor und nach der Sanierung
Quelle: http://www.apobank.de/30kredite/30bf/18energiekosten

Ein Haus sollte bei einer energetischen Sanierung immer als Ganzes betrachtet werden. Wird aus finanziellen Gründen eine Sanierung in Abschnitten realisiert, so müssen diese Abschnitte planerisch aufeinander abgestimmt sein.

Kosten

Der konsequente Umbau zum Passivhaus ist gegenüber einer konventionellen Sanierung um ca. 10-20% teurer. Auf Grund der erheblich reduzierten Energiekosten, die zu erwartenden Heizkostensteigerungen in der Zukunft und die höchsten Förderungen macht sich die konsequente Sanierung für die Bauherrn jedoch bezahlt.

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Passivhaus

Das Passivhaus ist die konsequente Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses und benötigt im Vergleich zu einem konventionellen Gebäude 80-90% weniger Heizenergie. Das wird vor allem durch eine "passive" Nutzung von Energie erreicht: Im Passivhaus reicht die Wärme von Personen oder der Sonne fast vollständig aus, um das Gebäude warm zu halten.

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Die Wärmeisolation und die Lüftungsanlage sorgen dafür, dass in jeder Jahreszeit optimale, klimatische Bedingungen im Passivhaus gewährleistet sind.

 

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In den kalten Jahreszeiten wird aufgrund der besonderen Isolation aller Umfassungsflächen des Passivhauses dafür gesorgt, dass der Wärmeverlust minimal bleibt. Mittel dazu sind 3-fach verglaste Passivhausfenster und die gute Dämmung von Wänden und Dach. Für Frischluft sorgt eine Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung. Mehr als 80% ihrer fühlbaren Wärme gibt die Abluft an die Zuluft zurück. Falls doch noch ein Restheizbedarf besteht, kann dieser zum Beispiel durch Pelletheizungen oder solartechnische Heizsysteme gedeckt werden.

 

#In den warmen Jahreszeiten hingegen sorgt das integrierte Lüftungssystem für eine ausreichende Kühlung der Wohnräume. Daher kann in Mitteleuropa auf den zusätzlichen Einbau einer Klimaanlage verzichtet werden. Das Lüftungssystem garantiert auch bei hohen Außentemperaturen ein angenehmes Klima im Passivhaus. Zudem verhindert die besondere Isolierung des Passivhauses ein übermäßiges Erhitzen der Wohnräume durch die von der Sonne bestrahlten Außenflächen.
Die Fenster befinden sich überwiegend im Süden um im Winter Sonnenenergie optimal nutzen zu können und Wärmeverluste zu reduzieren. Im Sommer steht die Sonne höher. Durch die Beschattung der Fenster mit Markisen und Balkonen wird eine Überhitzung der Räume verhindert.
Das besondere Merkmal eines Passivhauses ist deshalb die konstante Innentemperatur aller Wohnräume zu jeder Tages- oder Nachtzeit sowie in jeder Jahreszeit. Hieraus ergibt sich eine ungemein hohe und gesunde Wohnqualität für die Bewohner des Passivhauses.

Baugruppen

Immer mehr Kommunen und Länder fördern das Bauen in der Gruppe. Viele erfolgreiche Projekte in Freiburg und Tübingen haben gezeigt, dass das Bauen in Eigenregie einen hervorragenden Weg zum Wohneigentum darstellt. In Freiburg sind bisher 180 Projekte  mit rund 1.800 Wohneinheiten entstanden.

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Das Bauen in der Gruppe bietet viele Vorteile:

Es ist kostengünstig. So sinken die Baukosten durch den gemeinschaftlichen Materialeinkauf und die gemeinschaftliche Beauftragung von Planern und Handwerkern.

Vor allem kann jeder Bauherr seine individuellen Wünsche einbringen und es entsteht maßgeschneidertes Wohneigentum.

In den Baugruppen herrscht ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis. Die einzelnen Bauherren lernen sich früh und durch die gemeinsame Projektentwicklung gut kennen. Für alle, die hin und wieder auf Hilfe angewiesen sind, seien es ältere Menschen oder Familien mit Kindern, sind Baugruppenprojekte hervorragend geeignet.

Baugruppenprojekte zeichnen sich häufig durch eine überdurchschnittliche Architekturqualität aus. Insbesondere auch was Fragen der Ökologie und Nachhaltigkeit betrifft. Das große Engagement der Bauherren, aber auch der  Architekten, die für Baugruppen bauen, ist ein Grund dafür. Statt langweiliger Massenarchitektur entstehen so Gebäude mit eigenem Charakter, die sich an den Bedürfnissen und Wünschen der Bewohner orientieren.

Gründe für die Beteiligung an Baugemeinschaften

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